8. Ländervergleich der Amateurspringreiter
2. Internationaler "Golf & Ride-Cup" Deutschlands,
1. Deutsche Veteran Jumping Riders Meisterschaften,
Finale Jugend und Senioren-Cup Pfalz, Rheinhessen, Saarland
und Volkswagen Cup 2003



Programmheft

Ausschreibung
Ausschreibung Golf&Ride

Teilnehmerliste
Turnierlageplan / Anfahrtskizze
Zeiteinteilung
Ergebnisse  

 



Highlights & Presse

 

 

Die Sieger im Finale des Senioren-Cup Pfalz-Rheinhessen-Saar

1. Gabriele Müller, RRV Herxheim 2. Ingo Gaschott, RFV PZ Standenbühl 3. Hermann Steiner, RFV Limbach

 

Die Sieger im Finale des Jugend-Cup Pfalz-Rheinhessen-Saar

 

Die Sieger der 1. Deutschen VJR Meisterschaft
1. Wolfgang Raabe, RV Rossgarten 2. Georg Bräuer, RFV Gronau 3. Dietrich Krohn, RFV Murrhardt

 

hier klicken zum Bericht der 1. Deutschen VJR Meisterschaft von Bernward Engelke

 

 

Die Rheinpfalz vom 29.9.2003

 

Sport und Gaudi auf Parcours und Rasen

REITEN/GOLF:  2. Internationaler Golf & Ride Cup ein voller Erfolg - Erlös von 1500 Euro für soziale Zwecke

WEISENHEIM AM SAND / DA-CKENHEIM. Wo passen Golf und Reiten zusammen? Ganz einfach, beim 2. Internationalen Golf & Ride Cup des Reitervereins Weisenheim am Sand und des Golfgartens Dackenheim. Eingebettet in das große Amateurturnier vom Wochen-ende haben sich im Ludwigshain 40 Teams aus Golfern, Dressur- und Springreitern aus ganz Deutschland sowie Spanien, Holland, Belgien und der Schweiz zusammengefunden.
 "Das Interesse ist groß, gut die Hälfte der Teilnehmer sind schon letztes Mal dabei gewesen", freut sich Initiator und Zweiter Vorsitzender des RFV Weisenheim am Sand, Ernst Theisen. Anreiz sei neben dem Wettkampf auch die "Gaudi" bei der Abend-veranstaltung in der Reithalle, sagt Florian Buss vom Golfgarten in Dackenheim.
 Dort haben die Golfer mit einem Handicap von mindestens 36 am Samstagvormittag bei herrlichem Wetter Punkte für ihr Dreier-Team geschlagen, die für das Zwischenklas-sement gezählt wurden. Parallel dazu war der Zweite der Mannschaft beim Dressurreiten der Klasse L oder M aktiv. Der Dritte im Bunde, der Spring-reiter, war dann sozusagen die letzte Instanz und erhielt die Zeitgutschriften

oder -abzüge aus dem erspielten Golf-ergebnis und dem errittenen Dressur-ergebnis seiner Partner - echte Team-arbeit eben. Auch ganze Familien sind gemeinsam angetreten, die einen besonderen Bonus erhielten. Einige Golfspieler kamen aus dem Reitsport.
 Viele Partner haben sich vorher nicht gekannt und sind durch die Auslosung zusammengekommen. "Wir haben uns auf der Bühne zum ersten Mal die Hände geschüttelt", erzählten die Gewinner des Cups nach der Sieger-ehrung. Dressurreiterin Larissa Trinler aus Alzey, die am "Kennenlernabend" nicht kommen konnte, Golfer Bernd Kirsch aus Bad Dürkheim, der einen "extrem guten Tag" hatte, und Springreiter Klaus Rodde, der aus Schleswig-Holstein angereist war. Alle fanden "die Idee witzig" und den "Wettkampf spaßig".
 Wie kam die Idee zustande, zwei so unterschiedliche Sportarten zusam-menzulegen? "Wenn die Springreiter jeden Monat auf Turniere im Ausland gehen, hat man einen Modus gesucht, die Golf spielenden Frauen einzubin-den", schmunzelt Hans-Peter Vogel-sanger, Präsident der Vereinigung der Internationalen Senioren-Springreiter, der aus Barcelona gekommen war. So habe er zusammen mit Mitglied Ernst Theisen, diese neue Wettkampfform

ins Leben gerufen. Sicherlich eine gute Gelegenheit, die beiden "Lager" aneinander heranzuführen. Denn viele Golfer scheinen offensichtlich noch Berührungsängste Pferden gegenüber zu haben, wie aus Bemerkungen "Wenn das Pferd Mist baut, ist unser Ergebnis versaut!" herauszuhören war. A propos "Mist": Beim Start jedes Springreiters hat sein Golfpartner jeweils einen Loftball angeschlagen, der einige Male in der nahe gelegenen Mistgrube landete. "Wer holt den Ball aus der Gülle?", war hier die Gretchenfrage.
 Die Erlöse von 1500 Euro aus diesem Turnier, sprich die "Greenfee" der Golfer, sind sozialen Zwecken zugute gekommen. Roland Selbig, Vertreter der Gemeinde, bedankte sich im Namen des Weisenheimer Kinder-gartens. Die andere Hälfte geht an Radio Regenbogen für die Aktion "Kinder unterm Regenbogen". RFV Vorsitzender Wolfgang Münch dankte unterdessen der Gemeinde für zusätzliches Gelände während des Turnierbetriebes.

ERGEBIS:
1. Bernd Kirsch (Golf), Larissa Trinler (Dressur), Klaus Rodde (Springen); 2. Christian Jantscha, Andrea Eck-Zopf, Reiner Lang; 3. Michael Grim-minger, Madeline Grimminger, Walter Tilger.


Ouvertüre zum Start jedes Springreiters: Ein Golfer schlägt einen Loftball.

 

Die Siegermannschaft "Schleswig-Holstein" des 8. Ländervergleichs

 

 

Die Rheinpfalz vom 30.9.2003

 

Ein Wettbewerb jagt den nächsten

REITEN: RFV Weisenheim am Sand blickt auf anstrengende Tage zurück

WEISENHEIM AM SAND. Ein wahres Mammutprogramm mit 800 Pferden und knapp 2000 Nennungen hat der Reit- und Fahrverein (RFV) Weisenheim am Sand mit seinem 8. Ländervergleich der Amateur-springreiter im Ludwigshain präsentiert. Da verschiedene Wettbewerbe parallel liefen, waren die Organisationskünste des Vereins am Wochenende besonders gefordert.

Beim 2. Internationalen Golf & Ride Cup am Samstag wurde die ungewöhnliche Kombination von zwei Sportarten demonstriert (wir berich-teten gestern). Doch das war lange nicht alles, was am Wochenende im Ludwigshain pas-sierte. Viele deutsche Mitglieder aus dem Club der Internationalen Senioren-Springreiter VJR kämpften zum ersten Mal um die deutsche Meisterschaft bei Prüfungen bis zur Klasse M. Zu Gast war ihr Präsident Hans Peter Vogelsanger aus Barcelona.
 Spannend war es auch beim Finale des 18. Senioren-Cups Pfalz-Rheinhessen und Saar. Diesen Wettbewerb gewann mit Gabriele Müller auf Lady Lou zum ersten Mal eine Frau.
Eduard Merk aus dem Heimatverein hatte zunächst gute Chancen von Rang fünf auf Platz

drei zu kommen, doch letzten Endes klappte es nicht.
 Die Jugend war in Weisenheim am Sand ebenfalls gut vertreten: Die besten Nachwuch-sreiter aus dem Jugendclub Rheinland-Pfalz-Saar kämpften im Finale am Sonntag. Dieser Wettbewerb wird von den Senioren gesponsert. Die Kinder seien "genau so aufgeregt wie die Senioren", erzählte der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Wolfgang Münch.
 "Der Volkswagen-Cup war eine Premiere für mich", sagte unterdessen Bernd Köhler aus Bad Dürkheim, der seitens des RFV und von VW gebeten worden war, den Preis um die Qualifikation für ein großes internationales Hallenturnier im Frühjahr 2004 zu stiften. Köhler zeigte sich als "Laie" beeindruckt von den sportlichen Leistungen. Er habe angesichts der "schweißgebadeten Reiter" seine private Mei-nung über den Reitsport revidiert, scherzte er.
 Um den Ehrenpreis des Pferdesportverbandes Pfalz kämpften die Senioren aus ganz Deutschland im Mannschaftsspringen in Viererteams. Viele waren bereits etliche Male mit von der Partie, und von ihnen kam nach den Worten von Wolfgang Münch ein "tolles Feedback" und ein "großes Dankeschön". (piw)


Ramona Schmidt vom PZ Standenbühl absolvierte den Parcours im Mannschaftsspringreiten ohne Abwurf.

 

 

 


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