Herbst-Turnier 2002
mit 7. Ländervergleich der Amateurspringreiter,
1. Internationaler "Golf & Ride-Cup" Deutschlands und
Finale Jugend und Senioren-Cup Pfalz, Rheinhessen, Saarland



Programmheft Ausschreibung
Ausschreibung Golf&Ride
 
Turnierlageplan / Anfahrtskizze
 
Zeiteinteilung
 

Ergebnisse



Highlights & Presse

 


Die Sieger im Finale des Senioren-Cup

Prüfung Nr.12  Springprüfung Kl. A mit Stechen - Finale Senioren Cup
1. Karl Rubly 0166 Donatus 65 RFV Bundenbacherhöhe
2. Stefan Müller 0318 Lady Lou 49 RRV Herxheim
3. Ingo Gaschott 0027 Aliska 2 RFV PZ Standenbühl

 


Die Siegerinnen im Finale des Jugend-Cup mit den Förderern dieser Prüfung

Prüfung Nr.13  Springprüfung Kl. A mit Stechen - Finale Jugend Cup
1. Samantha Lacher 0688 Diamond Rock PSC Rheinzabern
2. Irina Blaul 0271 Grillo P RSV Pfalzmühle Hassloch
3. Sabrina Bartmann 0742 Bambi 35 RFV Worms-Abenheim

 


Die Siegermannschaft "Schwabenstolz" des 7.Ländervergleichs

 

Die Rheinpfalz vom 23.9.2002

 

Hoher Spaßfaktor bei Deutschland-Premiere eines ungleichen „Doppels“

- Je ein Golfspieler und Reiter bilden ein Team bei einem erstmals ausgetragenen
  Wettbewerb des RFV Weisenheim am Sand

DACKENHEIM / WEISENHEIM AM SAND. Samstagmorgen auf der Golfanlage in Dackenheim: Männer in Reithosen schlendern in Reitstiefeln über die idyllisch gelegene Anlage – nein, so stellt sich selbst ein absoluter Laie in Sachen Sport keine Golfer bei der Ausübung ihres Hobbys vor. „Wir sind hier, um den Golfern einen Motivationsschub zu geben“, klärt einer der Reiter, Norbert Camp, in gepflegtem rheinländischem Akzent auf. Wie weitere vier Reitsportler ist Camp eigens aus Bonn angereist, um am Reit- und Springturnier des RFV Weisenheim am Sand teilzunehmen. Besondere Attraktion der Veranstaltung: ein – nach Angaben der Veranstalter erstmals auf deutschem Boden ausgetragener – „Golf and Ride“-Cup.
 Und so funktioniert’s: Ein Team besteht aus einem Golfspieler und einem Springreiter. Der Golfer legt morgens auf der Anlage in Dackenheim vor und verschafft seinem Teamkollegen zu Pferd, der mittags den Parcours in Weisenheim am Sand in Angriff nimmt, eine Zeitgutschrift – oder eben eine Strafzeit.
 Aber wie passt das zusammen, Golfen und Reiten? „Es gibt viele Reiter, die, wenn sie älter werden, aus gesundheitlichen Gründen zum Golfen übergehen“,

kommt Wilfried Stollenwerk, der in Barcelona lebt, diese Kombination alles andere als spanisch vor. Zumal er reitet und seine Ehefrau golft, was sie in Sachen „Golf and Ride“ zu einem eingespielten Team macht. Klar, dass gewisse Anpassungs-schwierigkeiten auf dem satten Grün in Dackenheim trotzdem nicht ausbleiben: „Wir mussten erst lernen, dass wir hier zur Anfeuerung nicht laut klatschen dürfen“, berichtet der Bonner Camp. „Wir dürfen die Messlatte für die Golfer aber nicht so hoch legen. Schließlich sind wir ja nachher beim Reiten an der Reihe“, mahnt Hans Wallbruck. „Ich bin froh, dass ich nachher nicht reiten muss“, bekennt der Dürkheimer Tom Helbig und spricht damit wohl allen 21 Golfspielern aus der Seele. Für ihn und seine Kollegen gilt es zunächst, den 18-Loch-Platz möglichst unter dem jeweiligen Handicap zu absolvieren – dann wäre eine Zeitgutschrift für den Partner zu Pferd drin.
 „Die Greens sind hier sehr schwierig“, findet Stollenwerk, der in seiner Freizeit auch gerne einmal zum Golfschläger greift. Aber das kann einen echten Golfer nicht schrecken: Vom Abschlag an Loch 9 zischt der Ball durch die Luft – und landet mitten im Bunker.

 Auch das ist für den passionierten Spieler kein Problem: ein Schlag, und die weiße Kugel nähert sich der gelben Fahne, auf der mit schwarzer Schrift eine 9 zu lesen ist. „Da wird sich dein Reiter aber freuen“, zollen die Mitspieler Dietmar Hertz und Bernd Kirsch ihrem Kollegen Helbig Respekt. Grund zur Freude hat auch der Partner von Hertz, dem es gelingt, die weiße Kugel aus nicht minder diffiziler Lage (von einer Steinmauer) „aufs Grün zu legen“. „Wir machen das hier nur aus Spaß“, unterstreicht Bernd Kirsch, ebenfalls aus Bad Dürkheim, als er in Richtung des zehnten Lochs schlendert. Selbst als Helbigs Teamkollegin Ulla Dörflinger mittags nach drei Verweigerungen auf dem Parcours disqualifiziert wird, mindert das den Spaßfaktor bei „ihrem“ Golfer nicht wirklich.
 Die Sieger der „Deutschland-Premiere“ heißen übrigens Thomas Ulrich (Reitverein Kaiserslautern) und Markus Schaich (Golfclub am Donnersberg) – was freilich eher nebensächlich war. „Die Resonanz war traumhaft. Uns ging es aber auch darum, Gespräche zwischen Golfern und Reitern in Gang zu bringen“, erklärte Turnierleiter Ernst Theisen zufrieden. Und das sollte spätestens auf der Fete am Abend gelungen sein...

 


Der Golfer eines Teams beim Schlag durch die Startlinie des Springparcours


Senioren Springreiter unter sich...


Siegerehrung Golf & Ride Cup

 


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